Seit einem Jahr bin ich wieder vermehrt in Ferrera anzutreffen. Doch genauer gesagt in Innerferrera.  Ich verbrachte viel schöne Zeit als Kind in diesem Dorf. Damals hatte es noch eine Schule, Familien  mit vielen Kindern, einen Laden, ein Restaurant, einen Pöstler, einen Theaterverein, den Skiclub, die Feuerwehr, einen Kreispräsidenten  und einen mächtigen Gemeindepräsidenten. Es gab Intrigen und Geschichten - oder einfach gesagt: ein normales Dorf das lebt.

 

Und es gab so viele Kinder... und einen richtigen Lehrer;)

40 Jahre später...

  • Grosse Abwanderung
  • Schlaf - und  Feriendorf
  • Fusion mit Ausserferrera zu Ferrera
  • Toller Werkhof und Forstbetrieb
  • Gemeindeeigene Restaurants und Liegenschaften
  • Viele neue Gebühren, Reglemente 

... am Scheideweg

  • Alles beim Alten lassen?
  • Ein Geschäftsleitungsmodell einführen?
  • Fusion anstreben mit Zillis, Schams oder Avers?

Die Versammlung hat entschieden:

Gebührenanpassungen: Wasser/Abwasser:  plus 100% auf Liegenschaften

                                                                  Abfall: plus 60 %   auf Liegenschaften

 

                                                Keine "Kopfgebühren"

 

                       Steuerfuss:   Bleibt bei 70 % der einfachen Kantonssteuer.       

      Netto-Investitionen:   Strassen / Kanalisation /Molog:  700'000              

                                               ( Seilkran wird vertiefter überprüft.)